Erfahrungsberichte

Das sagen Freiwillige über ihren Freiwilligendienst...

Die meisten Freiwilligen sehen ihren Freiwilligendienst als persönlichen Gewinn. Hier möchten wir einige von ihnen zu Wort kommen lassen, denn niemand kann besser vom Erlebten berichten als die Freiwilligen selbst.

Katja Jasny

"Die praktische Erfahrung im Freiwilligendienst bestärkt mich in meinem Entschluss, soziale Arbeit zu studieren. (...) Die Arbeit mit den Kindern ist sehr abwechslungsreich und anstrengend, zugleich aber auch wahnsinnig schön und vor allem oft witzig und lebensfroh. Für die Arbeit im Waldorfkindergarten habe ich mich entschieden, weil ich mich für alternative Pädagogikformen interessiere, bisher aber noch keine praktischen Erfahrungen mit ihnen machen konnte. (...) Außerdem finde ich besonders nennenswert, dass man im regen Austausch mit anderen jungen Menschen ist, die einen in diesem Jahr begleiten, sodass man Freundschaften knüpfen kann und Menschen kennenlernt, mit denen man unter anderen Umständen nie in Kontakt treten würde." (Katja, FSJ in einer Kita)

Sophia Jäger

 

"Das FSJ war eine tolle Zeit - mit Humor und Heiterkeit." (Sophia, FSJ 'Chance')

Hartmut

 

"Ich kann auf sechs wunderbare Monate Brückenzeit zurück zu schauen. Eine sehr schöne Einsatzstelle, tolle Kollegen und das wertvollste, wunderbare Kinder, die mir Vertrauen, Offenheit, Ehrlichkeit entgegengebracht haben." (Hartmut, FDAG in einem Hort)

Ayla Warmbrunn

 

"Durch das FSJ 'Chance' habe ich meine Berufung gefunden, meine Fähigkeiten erweitert und neue entdeckt. Ich habe mir meine Ziele jetzt neu gesteckt und die will ich erreichen! Der Weg wird lang und steinig sein, aber ich werde ihn dennoch beschreiten." (Ayla, FSJ 'Chance')

 

"Das FÖJ insgesamt war eine sehr gute Erfahrung und ich empfehle es auch anderen weiter. Man bekommt einen guten Einblick in die Arbeitswelt, wird aufgrund täglicher Routine und eigener Verantwortung selbständiger. Die Gruppenarbeit in den Seminaren fördert außerdem ungemein die Teamfähigkeit ..." (Andreas, FÖJ)

"Als sich herausstellte, dass ich für ein Jahr nach Polen gehen werde, waren all meine Bekannten, Verwanden und Freunde entsetzt. Polen, warum Polen? (...) Ich hatte noch nie Polnisch gesprochen oder gelernt, keine wirklich Ahnung von den Menschen, der Kultur und dem Land. Ok, man hört das Eine oder Andere in der Schule, aber so richtig hat man sich nie mit seinem Nachbar beschäftigt. Dies wurde mir auch immer bewusster, je näher der Termin meiner Abreise kam. Mit diesem Bewusstsein kommen einem dann Zweifel, Ängste und vor allem Unsicherheit. (...) Du musst rausgehen und dein Glück selbst in die Hand nehmen, du musst Polen halt lieben und leben lernen. Eigeninitiative spielt hierbei eine ganz große Rolle. Du kannst richtig coole Projekte organisieren und Sprachanimationen, aber hierfür musst Du dich einfach ein wenig einsetzen. Du kannst dich einfach richtig ausprobieren in jeder Hinsicht und du entdeckst dich somit von einer neuen Seite, welche dir neue Weichen für deine Zukunft stellen kann. (...) Also wenn mich jetzt jemand nochmal fragen würde, wo ich gerne einen Freiwilligendienst abliefern will, dann ist meine Antwort definitiv POLEN." (Ariane, IJFD in einer polnischen Schule)

"Ich sehe, dass meine Arbeit für die Einrichtung und die behinderten Menschen wichtig ist und ich selbst Erfolgserlebnisse habe, die gewürdigt werden." (Ulrike, FDAG in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung)

"Da ich noch nie vorher mit behinderten Menschen gearbeitet hatte, war das Jahr eine vollkommen neue, aber sehr hilfreiche Erfahrung für mich. Im Laufe des Jahres offenbarten sich mir, auch unter Mithilfe meiner Kolleginnen, Fähigkeiten, von denen ich nie erwartet hätte, dass diese in mir schlummern." (Lydia, FSJ in einem Wohnheim für Menschen mit Behinderung)

"Für mich war der Freiwilligendienst: Dazugehören, Freude, Gewinn an Selbstvertrauen." (Dorit, FDAG)

"Das Wichtigste aber, was ich in diesem Jahr gelernt habe, ist, dass es immer irgendwie geht, dass man immer irgendwie weiterkommt, dass man nicht so viel Angst vor neuen Herausforderungen haben sollte und dass es sich im Endeffekt meistens lohnt. (...) Insgesamt bin ich sehr glücklich hier in Polen und ich kann jedem nur empfehlen: Packt eure Koffer, lernt neue Leute kennen, probiert euch an einer fremden Sprache und stellt euch neuen Herausforderungen, egal, ob in Polen, Ecuador oder Südafrika - es lohnt sich!" (Mirke, IJFD in einer polnischen Kita)

"In der Naturschutzstation wurde ich vom ersten Tag an behandelt wie ein Teammitglied und zahlreiche neue Aufgaben sollten durch mich erledigt werden. Es wurde mir sofort vermittelt, dass ich gebraucht werde. Meine Arbeiten wurden stets gelobt, was sich natürlich entscheidend auf mein Selbstwertgefühl auswirkte.(...) Am besten gefiel es mir, dass jeder Einzelne Vorschläge für die Seminarplanung machen konnte und diese zu einer Vielzahl auch umgesetzt wurden.(...) Vor allem die positiven Feedbacks meiner Mitarbeiter haben mich immer wieder aufgebaut und sicherer gemacht, darüber bin ich sehr froh. Selbstzweifel waren gestern - und genau aus diesem Grund beginne ich jetzt meine Ausbildung, die ich vorher aus Angst vor der psychischen Belastung nicht annehmen konnte." (Ricarda, FÖJ)

 

Nicole Becken

 

"Es vergeht kein Tag, an dem man sich langweilen könnte. Doch trotz der hohen Anforderungen macht es sehr viel Spaß, die strahlenden Gesichter, der zu betreuenden Bewohner jeden Tag zu sehen." (Nicole Becken, FSJ 'Chance')

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